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Technische Daten Calciumsilikatplatten zur Innendämmung und Schimmelsanierung von MM GmbH

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Die Wohnklimaplatte

Unsere Klimaplatten entstammen DIN ISO zertifizierter, dänischer Produktion

Die Produktion wird von einer externen, deutschen Materialprüfanstalt dauerüberwacht. Darüber hinaus entstammen sie DIN ISO geprüfter Produktion. Somit ist durchgängige Qualität sicher gestellt. Ausserdem haben unsere Platten - und das ist der Unterschied zu den anderen Anbietern von Klimaplatten - einen guten Dämmwert und sind amtlich zur Innendämmung zugelassen. Somit sparen Sie  Heizenergie. Und tun noch was für die Umwelt.

Wir verfügen über eine "Allgemein bauaufsichtliche Zulassung" des Deutschen Instituts für Bautechnik in Berlin. Die Zulassung bedingt die Dauerüberwachung. Ihr Vorteil: Sie wissen, dass das, was wir anbieten auch das ist, was wir liefern! Garantiert. Daher dürfen unsere Produkte per Landesbauordnung auch zur Innendämmung verwendet werden. Ein Prüfzeugnis erlaubt dies nicht. Die gängigen Angebot sind Ofenbauplatten, die nicht als "Innendämmplatte" beworben, verkauft oder verbaut werden. Prüfen Sie unsere Technischen Daten mittels unseres Datenblattes. Übrigens werden auch manchmal Fernostprodukte als "deutsches Produkt" beworben - wissend, dass der Käufer es nicht überprüfen kann. Sie wissen also ohne dauerüberwachte Produktion und ohne Zulassung nicht, was Sie verbauen in Ihrem Heim. 

Und auch gut zu wissen: unser Zubehör (Kleber, Spachtel) entstammt deutscher Produktion eines der weltgrößten Baumaterialienhersteller. Dauerhaft geprüft und getestet. Frei von Ausgasungen (VOC).

Also keine Sorge - bei MM Bautenschutz ist Transparenz Standard. Wir garantieren gültige Zulassung und dauerüberwachte Produktion.

Technische Daten

Tipps und Tricks zum Einbau

Und wie gestalte ich die Klimaplatten nach der Sanierung?

Energetische Sanierung im Bestand: Innendämmsysteme – Lösungen und Ansätze. Was der verantwortungsbewusste Planer bei der Materialauswahl beachten muss
 

Im Rahmen der Energiediskussion sind auch  für energetische Sanierungen im Bestand eine Reihe von Maßnahmen möglich. Die Dämmung der Außenwände stellt den verantwortungsbewussten Planer dann vor eine Reihe Fragestellungen, wenn aus verschiedenen Gründen eine Außendämmung nicht in Frage kommt (z.B. weil das Fassadenbild gewahrt bleiben muss ( Denkmalschutz) oder aus konstruktiv bedingten Gründen nur einzelne Räume gedämmt werden o.ä.). Eine Innen-dämmung gestaltet sich bauphysikalisch als kompliziert und bei falscher Ausführung oder Materialwahl kann es zu Feuchteproblemen im Mauerwerk, Fassadenabsprengungen oder zu Schimmelbildung kommen. Dieser Leitfaden soll dem Verantwortlichen helfen, die relevanten Kriterien kennen zu lernen, bei der Materialwahl helfen und mögliche Problemfelder definieren und im Vorfeld ausschalten.
Bauphysikalisch einwandfreie Innendämmsysteme sind generell zwar möglich, für Innendämmungen gelten aber folgende eiserne Grundsätze:

Ziel der Innendämmung ist nicht die alleinige Verbesserung des U-Wertes. Vielmehr muss für die Gesamtkonstruktion unter Einbeziehung relevanter Größen wie z.B. Wärmeleitwert und Wasserdampfdiffusionsfähigkeit ein Kompromiss gefunden werden, um eine optimale Verbesserung des U-Wertes zu erreichen, ohne Kollateralschäden zu verursachen.
Hochdämmende Systeme sind tendenziell eher zu meiden: Folgeschäden wie Frostabsprengungen und erhöhte Mauerfeuchten durch Extremsenkung der Wandtemperatur und dadurch verminderter Trocknungszeit sind wahrscheinlich. Ein einseitiger Tunnelblick auf Dämmoptimierung und EnEV ist aus Gründen der Bauphysik tückisch. Überzogen dargestellt darf sich eine Innendämmung nicht nur darauf beschränken, möglichst dickes Material mit einem möglichst hohen Wärmeleitwert auf die Innenseite des Mauerwerks zu bringen. 

Welche Kriterien sind bei der Materialauswahl relevant?
• Der Wärmeleitwert Lambda  λ
•Der Wasserdampfdiffusionsfaktor μ  (mü)
•Die Brandschutzklasse
•Die Gestaltungsmöglichkeit der Endbeschichtung
•Die Kosten
•Die allg. bauaufsichtliche Zulassung des DIBT
•Der ökologische, naturnahe Materialmix
•Die Fehlertoleranz bei der Montage bzw. nach der Montage durch Verarbeiter und Bewohner

Materialparameter
A) Der Wärmeleitwert Lambda – der „Dämmwert“
„Je kleiner der Lambda λ-Wert umso besser das Material“. Mag diese Aussage für Außendämmungen Berechtigung haben, so ist diese Aussage für die Innendämmung alleine hingestellt schlicht falsch. Eine Dämmung sollte in erster Linie zwar dämmen, allerdings sind aus bauphysikalischen Gründen bei der Innendämmung Kompromisse zwingend notwendig. So steht der Wärmeleitwert Lambda oftmals in direkter Konkurrenz zum Wasserdampfdiffusionsfaktor μ (sprich: mü; siehe B) und zur Kapillarität. Nur wenn alle Faktoren „optimiert“ sind, kann das Material verwendet werden. Ein Tunnelblick auf einen möglichst guten „Dämmwert“ Lambda verbietet sich. Stutzig werden sollte jeder Planer/Architekt, wenn eine Innendämmung mit dem Ziel „Sanierung nach EnEV Vorgabe“ erwartet wird. Dies für sich gestellt ist denkbar einfach, wenn es aber unter Berücksichtigung akzeptabler Mü-Werte gesehen werden muss – und dies ist ein obligatorischer Grundsatz - wird es komplizierter (s.u.). 
Viel zu kurz kommt in der Lambda-Hysterie bei Innendämmungen auch die Problematik, dass hochdämmende Systeme (sei es durch die Dämmdicken oder extremen Lambda Werte) die Temperatur des Mauerwerkes extrem senken und dadurch die Austrocknung behindern. Ggf. muss zusätzlich ein Schlagregenschutz angebracht werden oder eine Fassadenhydrophobierung ins Auge gefasst werden. Ansonsten sind Frostschäden an der Fassade vorprogrammiert. Verfügt die Innendämmung über einen raumseitig optimierten sd-Wert, so ist eine „zu gute Dämmung“ wenig relevant. Wie aber erreicht man dies? (Siehe B)

B) Der Wasserdampfdiffusionsfaktor μ  –  „der Feuchteschutz“ und die Kapillarität
Was bedeutet „Feuchteschutz“ im Zusammenhang mit Innendämmungen? Bei Innendämmsystemen verschiebt sich bekanntlich der Taupunkt in das Konstruktionsinnere der Wand. Somit ist es von höchster Relevanz, dass die dort anfallende Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf schnell und ungebremst durch die Dämmung diffundieren kann. Wird dieser Vorgang durch  diffusionsgeschlossenes Material in irgendeiner Form nur gebremst, kommt es mittel- bis langfristig zu erheblichen Problemen: die Konstruktion durchfeuchtet, der Dämmwert sinkt dramatisch, das Raumklima wird unangenehm, es bildet sich Schimmel. Zur Messung und Bestimmung der Fähigkeit eines Materials, Wasserdampf diffundieren zu lassen, gibt es eine exakte bauphysikalische Messgröße, nämlich den μ-Wert, der die Wasserdampfdiffusions-widerstandszahl WDD beziffert. Ein kleiner μ-Wert lässt Wasserdampf gut diffundieren.
Merke: Innendämmmaterial – so eine Faustregel - sollte einen  μ-Wert von maximal 8 nicht überschreiten. Die   μ-Werte  sind generell zu erfragen bzw. in der Zulassung zu prüfen.  Dämmwert λ und WDD-Wert μ konkurrieren leider oftmals miteinander. Material mit „gutem“ Dämmwert und „schlechtem“ Mü-Wert ist generell genauso zu verneinen wie ein schlechter Dämmwert (Faustregel: alles über 0,08 W/mK). 
Über Jahre hinweg herrschte große Übereinkunft  - und dies hatte sich in der  DIN 4108-3 manifestiert – dass es sich um „diffusionsoffene“ Systeme handelt , wenn der  Multiplikator aus μ und der Dämmschichtdicke kleiner ist als 0,5 m (=sd Wert). Beispiel: Innendämmmaterial mit  gutem Dämmwert 0,040 W/mK , aber einem μ-Wert 20 (ergibt rechnerisch einen sD-Wert von 0,8)  ist also abzulehnen. Alternative 2: Dämmmaterial mit dem zwar schlechteren Dämmwert 0,08 W/mK und dem guten μ-Wert 5 hingegen ergibt einen sD-Wert von 0,4 – also wird der verantwortungsbewusste Planer sich für die zweite Alternative entscheiden.
Ein diffusionsoffener Dämmstoff, der zudem noch kapillaraktiv ist, kann bedenkenlos eingesetzt werden 
Ergo: Bei diffusionsoffenen Systemen wird der Feuchteschutz gewährleistet durch eine sehr hohe Kapillarität und Verdunstungsgeschwindigkeit, es kommt also gar nicht erst zum Tauwasseranfall zwischen Wand und Dämmung. Wenn Tauwasser anfällt und nicht kapillar abgeführt werden kann, beginnen die Probleme: die Dämmung ist durchfeuchtet, der Dämmwert sinkt, Schimmel bildet sich, das Raumklima wird unangenehm. Daher ist die hohe Kapillarität von z.B. Calciumsilikat-Platten so wichtig (Achtung: nur Calciumsilikatplatten für die Innendämmung haben diese hohe Kapillarität; aufpassen bei Ofenbauplatten!)

C)    Die Brandschutzklasse – „Sicherheit auch bei Innendämmungen“ 
Ein Innen(!)Dämmsystem  darf selbstredend nur Brandschutzklasse  A1 haben. Auch bei höchsten Temperaturen darf der Dämmstoff weder giftige Gase noch Rauch entwickeln.  Brandschutzkategorien der  B-Klasse haben für Innendämmungen weder in öffentlichen noch in privaten Gebäuden etwas verloren (bei Rettungs – und Fluchtwegen ist es allemal verboten), eine Verklebung von A2 oder B-Klasse Material in Schlafräumen, Schulen, Jugendheimen etc. sollte von keinem verantwortungsvollen Planer ins Auge gefasst werden. 
Faustregel: Material mit Brandschutz A2 oder sogar B-Klasse scheidet für Innendämmsysteme generell aus.

D) Die Gestaltungsmöglichkeit „Das Design“
Die Auswahlmöglichkeit der Endbeschichtung ist u.U. relevant. Sind die Einschränkungen zu groß, ist die Bauherrschaft nicht zu überzeugen. Wichtig für den Planer sind auch Langzeiteffekte: zwar wird  direkt nach der Sanierung sicher die „richtige“ Endbeschichtung gewählt. Sind die Einschränkungen aber zu mannigfaltig, so besteht die Gefahr, dass bei einer späteren Veränderung (Mieterwechsel, Sanierung, Nachstreichen, o.ä) ein „systemtötendes“ Material verwendet werden könnte. Einseitig auf Produktmarken ausgerichtete Materialien sind zu vermeiden.

E) Die Kosten
Die Kosten werden im wesentlichen durch die Bauherrschaft gedeckelt und ergeben sich aus Materialmix, Einbauschwierigkeit und Endbeschichtung.

F) Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung
Der verantwortliche Planer wird die Zulassung des jeweiligen Materiales prüfen und erleben, dass manchmal gar keine Zulassungen vorliegen, Zulassungen mit Einschränkungen versehen sind bzw. die Werbebotschaften von den Daten der benötigten bauaufsichtlichen Zulassung abweichen. Material mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung verleiht Sicherheit.

G) Ökologischer Materialmix – „Der    Wohlfühlfaktor“
Wohnbehagliche, aus natürlichen Baustoffen bestehende Materialien zur Innen(!)dämmung gibt es – also sollten diese auch präferiert Anwendung finden. Letztendlich  gilt es den Faktor „Mensch“ in den Mittelpunkt aller Anstrengungen zu richten: die Bewohner müssen sich wohlfühlen. Folien oder organische Schäume mögen im Außenbereich geeignet sein, für Innenbereiche sind mineralische Baustoffe – wie z.B. die bewährten Calciumsilikatplatten - noch immer eine zurecht bevorzugte Lösung.
Trotz aller Sorgfalt kann keine Haftung für Inhalt, Vollständigkeit und Aktualität übernommen werden. Alle Hinweise sind unverbindlich, wir erteilen keine Rechtsberatung. Die Angaben spiegeln die  freie Meinung des Autors wider.

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